Der junge Mann wird 7 Jahre alt

Und schwupp ist der März da und der junge Mann wird 7 Jahre alt, SIEBEN. In der Schwangerschaft wurde mir immer gesagt: Genieß die Zeit, sie vergeht so schnell. Mit mega Kugel, in der das erste Kind wohnt, in Sorge ob dieses Kind eine Behinderung hat oder nicht, ist das schwer. Ich wollte ihn einfach nur im Arm halten, den kleinen Zauberer.

Heute denke ich oft, wie groß er schon ist, die Sorgen werden nicht kleiner nur anders. Aber auch die Selbstständigkeit wächst und wächst, allerdings nicht bei dem Thema Aufgaben erfüllen oder aufräumen. (Hotel Mama oder wie war das)

Schule ist ein schwieriges Thema, vor allem Hausaufgaben, auch ins Bett gehen ist schwer, denn alle diese Dinge sind sooooo langweilig. Er kann nicht schlafen, da ihm so langweilig ist. Würde mir nie in den Sinn kommen, ich muss wohl alt sein. *seufz*

Nun zurück zum Geburtstag. Wir feiern ja hier immer Themengeburtstage, die Kinder freuen sich, denn sie dürfen sich das Thema selber aussuchen und Mama freut sich, denn sie darf passend basteln, backen, dekorieren, Spiele aussuchen/überlegen.                          Der Papa freut sich (ähm hoffe ich doch, zumindest manchmal) denn er darf alle Gedanken und Vorschläge sich von Mama anhören und darf diesem Tag mit Kinderanimation verbringen. Die stehen einfach mehr auf Männer diese Kids.

In diesem Jahr ist „Drachen zähmen leicht gemacht“ dass auserwählte Thema. Die Einladungen sind schon fertig (nur der Text fehlt noch)

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Lauter Wickingerschilder, diese können seitlich aufgeschoben werden. Viele hat er selbst gemalt, einige sollte ich dann allerdings machen, es ist soooo anstrengend.

Wie es werden wird weiß ich noch nicht so genau, werde mir aber am Wochenende die letzten Gedanken machen und dann wird vorbereitet. Wollt ihr dabei sein?

Ganz liebe Grüße und einen wunderschönen Abend

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Menschen, ich liebe sie!

Wenn sich ein Paar trennt gibt es soviel neues, alles verändert sich. Manche Freunde verlassen das Leben, einer zieht um/weg. Mit Kindern ist es glaube ich nochmal mehr Veränderung, allein die Absprachen an welchem Wochenende die Kinder wo sind, können Kraft kosten.                                                                                                                                                Und immer gibt es Parteien die vermissen, die Kinder den Papa, der Papa die Kinder (geht natürlich auch mit Mama) und immer ist die Hauptbezugsperson (also die für den Alltag) doof, der der vermisst wird ist ein Held, die Rettung, der ultimative Sonnenschein. Manchmal ist das schwer zu ertragen für den der immer da ist. Und doch kann er es auch verstehen.

Dieses viele Neue kann aber auch supi tolle Sachen vollbringen, manchmal öffnen sich da Türen mit denen keiner gerechnet hat. Durch diese Türen kommen Menschen, Menschen die vorher noch nie gesehen wurden, dabei wohnen sie im selben Dorf, in der selben Stadt.

Diese Menschen lösen ganz viel in einem aus, sie begleiten, bauen auf, lenken ab, schenken Fröhlichkeit und ganz viele tolle Momente und Gefühle. Ich liebe sie!

Nun ist es oft schwierig einfach mal zu sagen: Ich liebe dich! Es gibt da ja in der Gesellschaft so verschiedene Vorstellungen, wem, wann und so das gesagt wird. Nur warum ist das so? Ist Liebe denn etwas nur zwischen Paaren, Eltern und Kindern? Es gibt aber Menschen bei denen: ich mag dich, oder ich habe dich lieb nicht reicht. Es ist Liebe, dieses ganz besondere Gefühl, ein Strahlen wenn der andere gesehen wird oder die Umarmung weil gesehen wird wie es innen in einem aussieht. Das ist wirklich Liebe!

Es gibt so viele tolle Menschen da draußen, so viele tolle Momente, Lachen, Umarmungen, so viel Liebe.

Liebt euch, umarmt euch, seit füreinander da!                                                                             Einen wunderschönen Abend wünsche ich euch

2016 da bist du

So nun bist du da, du neues Jahr. Wer weiß wie du wirst, schön entspannt hast du begonnen, turbulent mit vielen Baustellen war dein Vorgänger.        Die Baustellen sind nicht einfach weg, einige bleiben, vor allem die in mir, viele sind schon abgearbeitet. Ich bin stolz auf mich, auch wenn ich das erst  lernen muss.

Seit einem Jahr und fünf Monaten bin ich nun Single Mama, der große ist in die Schule gekommen, es hat lange gebraucht bis sie Freunde wurden. Die kleine Maus geht jetzt in eine Großtagespflegestelle, das Zwergennest, einen Tag war ich mit da, seit dem geht sie da allein hin, ganz ohne weinen, mit viel Freude.                                                                                             Wir waren das erste Mal zusammen für zwei Wochen im Urlaub, da Oma und Opa mit gefahren sind, war es auch supi entspannt für mich.              Ich durfte eine neue Wirkungsstätte finden, einmal die Woche darf ich nun in der Kunstspirale mit Kindern kreativ werden, mit ihnen auf Erlebnistour gehen, kreativ experimentieren.

Und nun schauen wir mal was kommt. Ich bin gespannt, hoffe das ich viel über mich lerne, viel von dem Gelernten umsetzen kann.                        Einige Termine stehen schon fest, im Februar haben wir einen 80. Geburtstag, der Große wird im März sieben,im August kommt er in die zweite Klasse, die junge Dame wird im September in den Kindergarten kommen sie wird auch drei in diesem Monat, ich werde wieder anfangen müssen zu arbeiten, ebenfalls im September.

Da bleibt also noch gaaaanz viel Platz für Papawochenenden, gemeinsame Momente, viele Dinge die ich allein erleben darf, tolle Menschen mit denen wir leben, erleben, genießen, kennen lernen, lachen, weinen, feiern dürfen und es auch wollen.

Ich freue mich auf euch, auf alles, auf jeden.

Habt das schönste, beste, tollste Jahr.

Taufe eines Sonnenscheins

Anfang August war es soweit, die junge Dame wurde mit ihren fast zwei Jahren getauft. Die Tage vorher hatten wir nur Regen, dabei sollte doch alles im Garten stattfinden. Mein Vater hat jeden Tag seine Wetterapps auf dem Handy gecheckt und zum Glück wurde alles besser.

Der Tag selber war einfach wunder wunderschön. Es wurden vier Kinder getauft, die kleine Kirche war voll mit Menschen, noch schöner war das auch ganz viele Kinder mit in der Kirche waren. Allein von unserer Gesellschaft waren es 7 Kinder, von vier Monaten bis sieben Jahren.

Wir haben bei meinen Eltern im Garten, im Zelt, gefeiert, gegrillt und den Tag ganz entspannt genossen. Die Kinder konnten toben, spielen, mit Wasser spritzen.

Sie hat ganz tolle Geschenke bekommen, Geschenke nur auf sie abgestimmt, mit soviel Herz und Liebe ausgesucht. Am meisten hat sie sich über einen Rucksack mit Brotdose und Trinkflasche gefreut, endlich einen Rucksack wie der große Bruder. Sie nimmt ihn zu jedem Ausflug mit, Trinkflasche und Brotdose müssen natürlich immer aufgefüllt mit.

Auch Schmuck hat sie bekommen, eine ganz besondere Kette mit einem Uhr Anhänger. Auf dieser Uhr kann die Uhrzeit ihrer Geburt zum Beispiel eingrafiert werden. Ihre Patentante ist schon eine ganz besondere Frau.

Das ganze Essen und die Feier, haben meine Eltern der Maus geschenkt, wie auch schon dem großen Bruder an seiner Taufe. Es ist so ein schönes Gefühl, zu wissen, dass es so tolle, liebevolle Menschen in unserer Umgebung gibt, das ich meine Kinder so gut beschützt und gehalten weiß.

Ich möchte euch einfach noch ein paar Bilder vom Aufbau und der Deko da lassen.IMG_4510

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Die Zeit vergeht….

Nun ist es schon wieder so lange her, dass hier etwas geschrieben wurde. Viel ist hier passiert.

Wir haben vier Wochen KiTa Streik überlebt, jetzt können uns die Sommerferien Wochen bis zum Schulbeginn nicht mehr schocken.                                               Der Floh hatte eine Bronchitis, die kleine Dame eine mega Trotzphase.             Langweilig ist es hier nie.

Ich mache mich auf mich selbst zu finden, spannender Weg, mit wahnsinnig vielen Steinen, vielleicht kommt ja ein Kunstwerk dabei heraus oder mich machen einen Steingarten aus ihnen.

Oft weiß ich nicht was ich wirklich will, meine Wohnung ist zu teuer und das Geld vom Jobcenter reicht hinten und vorne nicht, der Unterhalt fließt also schon ordentlich in die Miete mit ein. Jedesmal wenn es finanziell wieder eng wird, stelle ich mir die Frage ob es nicht doch besser wäre umzuziehen. Gern würde ich den Kindern aber diese Wohnung erhalten lassen, denn wir haben einen Garten nur für uns und einen riesen Hof auf dem Fahrrad gefahren werden kann ohne in die Nähe der Straße zu kommen. Ein Luxus den ich hier in der Gegend so noch nicht gesehen habe. Außerdem hat jedes Kind ein eigenes Zimmer, miniklein aber jeder kann nur für sich sein.

Habe auch schon überlegt mein Schlafzimmer als WG Zimmer anzubieten. Es ist hell, hat Parkett, einen eigenen Ausgang auf den Balkon und von dort direkt in den Garten. Nur was sagen die Mäuse dazu und passt das überhaupt, groß und schön ist das Zimmer und wunderschön hell.

Zweifel gibt es auch bei meiner Ernährung für mich, bei Gefühlen in mir. Meist kann ich gar nicht genau benennen was jetzt los ist in mir. Bin meist sehr angespannt, ohne Grund (denke ich zumindest) Es scheint mir etwas zu fehlen, nur was?

Auf Facebook habe ich Veit Lindau gelikt, vor einiger Zeit schrieb er folgenden Satz:

Wenn du nicht denken würdest, dass es nicht geht, was würdest du sofort beginnen?

Werde mich damit mal auseinandersetzen, mal tief in mich hinein hören, wer weiß was da herauskommt.

Was würdet ihr machen?

Einen wunderschönen Abend wünsche ich euch

Guten Abend

Nun sitze ich hier und bin froh diesen Tag geschafft zu haben. Er hatte auch viele schöne Momente und doch bin ich müde und kaputt.

So gern würde ich mich mehr mit mir und dem Chaos in mir befassen, so gern würde ich einfach mal liegen bleiben, so gern hätte ich jemanden der einfach neben mir sitzt oder liegt.

Und gleichzeitig möchte ich leben, lachen und meine Kinder genießen. Ich werde daran arbeiten, ich weiß das ich das kann.

Nun beginne ich ein neues Leben, nicht immer wird die Sonne scheinen. Jedoch kann ohne Regen nichts wachsen, ohne Sturm können sich keine starken Wurzeln bilden.

Morgen ist ein neuer Tag, neue (und ganz viele alte) Aufgaben werden da sein, ich auch.

Schlaft gut und träumt wunderschön

Aufräumen

In einer Zeitschrift habe ich gelesen, dass Fensterputzen die Seele reinigt. Entmisten der Wohnung räumt auch innerlich auf und Balast wird abgeworfen.
Ich oute mich jetzt, bei mir ist es chaotisch, nicht nur in der Wohnung! Jeder hat sein Päckchen, meins ist zur Zeit supi schwer. Aber: Ich fange jetzt an! Fange an aufzuräumen, zu ordnen, mich zu befreien.

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So sah es kurz nach meinem Beginn aus.
Es wird, äußerlich und hoffentlich innerlich werden.

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Meine Bastelsachen haben schon ihre Ordnung.
Jeden Tag ein Schritt, ein Schritt in die Richtung der innerlich Freiheit, einen Schritt zum Glücklichsein, ein Schritt dahin wo ich hin möchte.

Von der Ambivalenz des Mutterseins von herzgespinst.wordpress.com

Dafür, dass ich bald 40 werde, habe ich oft das Gefühl, das Leben noch erstaunlich ungenügend kapiert zu haben. Wobei ich dieses Kapieren umgekehrt als Lebensaufgabe betrachte, oder, um mit Helmut Dietls Figur Tscharlie aus den Münchner Geschichten zu sprechen: Zuerst is‘ schee, und dann is auf amoi ois vorbei. Es gibt aber eine Sache, die ich schon recht früh erkannt habe: Alles im Leben ist ambivalent, das Leben selbst ist von Grund auf ambivalent. Außer Leben und Totsein selbst gibt es kein entweder-oder, kein Schwarz und Weiß.

Und so ist das auch mit dem Muttersein. Mein Kinderwunsch, den ich mit Ende zwanzig entwickelte und der sich mit Anfang dreißig schließlich erfüllte, kam ganz klar von Kopf her. Mir war klar, dass ich mich entscheiden musste: Entweder ich würde Mutter und probierte das Muttersein aus, oder ich bliebe kinderlos. Ich wusste aber, dass ich – sollte ich kinderlos bleiben –…

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Tauschrausch

Es ist bereits eine Zeit her, da war ich beim Tauschrausch! Die liebste Frau Pingaga wird jetzt grinsen, sie hat bereits darüber berichtet. Nun will ich aber auch noch 😉

Es machten sich an einem schönen Samstag Morgen Frauen und Kinder, mit riiiiiiiesen Taschen prall gefüllt, auf den Weg in ein kleines, feines Seminarhaus.

Dort angekommen schmissen sie mit Gelächter, ganz viel Freude und Herzlichkeit all ihre Kleidung auf Tische. Nun ging es los, jeder wühlte, schaute und probierte an was ihm gefiel.

Was passte durfte einfach in die nun leeren Taschen verstaut werden.

Es ist eine so schöne Idee von unserem Bienchen gewesen, einfach mal tauschen was selber nicht mehr gebraucht oder getragen wird. Alle Dinge die über geblieben sind, durfte ich Flüchtlingen geben. So haben sich an nur einem Tag gaaaaanz viele Menschen über tolle Dinge gefreut.

Wir werden es wieder tun, das Tauschen!

Und ihr? Habt ihr Lust bekommen?

Einen schönen Abend wünsche ich euch noch!

Geburtstagsrückblick

Das Wochenende ist vorbei, eine neue Woche startet, mal schauen was sie bringt.
Für euch erstmal einen Geburtstagsrückblick.
Kennt ihr die noch?

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Und das ist daraus geworden:

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Da muss ich glatt mal ein ganz dickes Danke an meinen Papa schicken. Der hat diese schönen (und noch 6 weitere) Hochhäuser gezaubert. Die Fenster sind alle einzeln mit der Pinzette (er hat groooße Hände) von ihm aufgeklebt worden.
DANKE!
Auf dem Tisch standen sie mit weiteren Superhelden.
Nun eine kleine Bilderauswahl, leider nur die vom Handy, die Kamera und der Lappi haben Kommunikationsprobleme und vertragen sich zur Zeit nicht.

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Die T-Shirts haben die Gastkinder bekommen. Die sehen soooooooo toll aus, fast wie gekauft.
Der Tag war supi schön. Der Papa vom Floh ist spät am Abend vor dem Geburtstag vorbei gekommen und hat bei uns übernachtet, als Überraschung.
Zu dem Zeitpunkt hat er auch erfahren, dass er 8 unterschiedliche Superhelden Shirts machen darf. Ähm ja, Zeiteinteilung ist nicht so meins *hust*
Während er Bilder bearbeitet hat habe ich die Superman Torte und den Geburtstagstisch vorbereitet.
Am Morgen haben wir ihn mit Geplärr (äh Gesang) geweckt und beim Floh liefen vor Freude ein paar Tränchen.
Dann kam der Angriff auf den Geburtstagstisch, die Superhelden waren das Highlight!
Dann ging es ab zum Kindergarten und der Knaller wurde von Oma abgeholt.
Die T-Shirts bebügelt, der Kaffeetisch gedeckt und der „Wahnsinn“ nahm seinen Lauf.
Es war wirklich wunderschön!
Abends beim Rückblick stellte ich fest, dass eigentlich kein anderes der Kinder so viele Superhelden kennt. So ist das also mit Nerdpapa und Nerdonkel. 😉
Ich wünsche euch einen wunderschönen Wochenstart!
Ganz liebe Grüße Astrid